Auf der Reeperbahn nachts um halb eins

Hach ja, da will man mal einen langweiligen Abend totschlagen, setzt sich vor den Bildschirm und plötzlich ist es schon nach Mitternacht. Und dabei hat man gerade erst angefangen, kreativ zu werden.

Solche Abende sind nicht auszuhalten - irgendwie beschleicht einen immer das Gefühl, dass man seine Zeit verschwendet. Hemmungslos verschwendet. Und wenn ich etwas hasse, dann ist es verschwendete Zeit. Wenn man schon einmal dabei ist, seine Zeit zu verschwenden, dann kann man es ja auch richtig machen - richtig schön, meine ich. Zum Beispiel mit Träumen.
Träume sind toll. Man bekommt, was man will und man braucht sich noch nicht einmal dafür anzustrengen. Besonders bei Tagträumen. So ein Großstadtbummel wär doch jetzt nicht schlecht! Irgendwo in Barcelona, Paris, London, New York, Chicago, Sydney, oder meinetwegen auch Hamburg! Hm, Hamburg wäre jetzt eigentlich gar nicht übel. Da könnte ich mich jetzt mit meinen Freundinnen amüsieren. Irgendwo auf der Reeperbahn. Da würden wir feiern und in die Lokale gehen, die ganze Reeperbahn rauf und runter. Und wir würden singen und tanzen und labern und lachen. Das wär doch mal was!

Tja, aber stattdessen sitzt die kleine Hestia zuhause vor dem Bildschirm und träumt und verschwendet ihre Zeit.
So sieht's aus.

18.5.08 00:21
 


bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Pimthida / Website (18.5.08 10:03)
Man muss ja auch erst träumen, bevor man sich Träume erfüllen kann.

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